EY ALTER WikiAltersstereotype

Wird ein Merkmal wie Alter automatisch und allgemein verbreitet mit bestimmten Eigenschaften verknüpft, wie zum Beispiel „langsam”, „vergesslich” oder „schwach”, dann spricht man in der psychologischen Forschung von Altersstereotypen.

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Gemeint sind Übergeneralisierungen und Vorurteile, die die individuellen Eigenschaften und Potenziale der Person ausklammern.

Altersstereotype bei EY ALTER

Gerade im beruflichen Kontext sind Altersstereotype gefährlich, denn sie führen nicht selten zu Altersdiskriminierung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit anteilig immer mehr älteren Beschäftigten, können sich Unternehmen diese falsche Sicht auf das Alter und Altern sowie die Fehleinschätzung der Produktivität von jungen und erfahrenen Beschäftigten immer weniger leisten. Ein Kernanliegen bei EY ALTER ist es daher, mit schädlichen Altersstereotypen aufzuräumen.

Jung, alt – was heißt das schon?

Tatsächlich ist kaum jemand frei von Bildern im Kopf. Hier der junge Hüpfer, dort das alte Eisen. Altersstereotype nennen Psychologen das Phänomen. Und die sind gefährlich. Altersstereotype können sich negativ auswirken: auf das Gedächtnis, auf die Leistungsfähigkeit, auf das Selbstbild und sogar auf die Jobchancen. Tatsächlich mindern Vorurteile die geistige Leistungsfähigkeit um bis zu 50 Prozent (1).

Wissenschaftlich sind viele gängige Meinungen zum Alter längst widerlegt.
Ey Alter, Zeit dich kennenzulernen!

Kopfsache_Doublescreen_30 from GfG / Gruppe für Gestaltung on Vimeo.


Quellen

(1)
Kirchner, C., Völker, I. & Bock, O.L. (2015). Priming with age stereotypes influences the performance of elderly workers. Scientific Research Publishing, 6, 133-137.

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