YES – Mensch im Mittelpunkt

YES – Mensch im Mittelpunkt

Mercedes-Benz macht Ernst mit seiner Demografie-Initiative „YES – Young and Experienced together Successful“. Denn für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Jung und Erfahren müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die erste: Abbau von Vorurteilen und Aufbau einer Führungskultur, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

7. August 2017

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Parallel zur Ausstellung „EY ALTER – du kannst dich mal kennenlernen” im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum richtete das Unternehmen 122 Veranstaltungen für gesamt 2.360 Führungskräfte aus. Das Ziel: Kein geringeres als für eine neue, unbefangene und realistische Sicht auf das Alter zu werben. Denn, wie in vielen Unternehmen und Produktionsstandorten in Deutschland und Europa ist die landläufige Meinung: „Jung gleich leistungsstark” und „Älter gleich weniger leistungsfähig” noch weit verbreitet. Wissenschaftlich haltbar ist diese Meinung nicht.

Die Herausforderung: Altersstereotype

Vorurteile auch und gerade zum Alter, sogenannte Altersstereotype sind weit verbreitet – und sie sind gefährlich. Gerade auch im beruflichen Kontext führen sie oft zu Altersdiskriminierung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit anteilig immer mehr älteren Beschäftigten, können sich Unternehmen diese falsche Sicht auf das Alter und Altern sowie die Fehleinschätzung der Produktivität von jungen und erfahrenen Beschäftigten immer weniger leisten. Junger Hüpfer? Altes Eisen? Was heißt das schon? Und geht es nicht um ganz andere Potenziale von Mitarbeitern – die es zu fördern gilt, anstatt sie im Keim zu ersticken?

Der Lösungsansatz: Paradigmenwechsel

Weg von einer defizitären Sicht auf das Alter, die auf Abbauprozesse fokussiert und diese verallgemeinert, hin zu einer Betonung individueller Potenziale und Kompetenzen. Das ist der Weg, den Mercedes-Benz im Rahmen der YES-Initiative einschlägt. Nur, der Weg ist kein ebener. Hindernisse müssen überwunden werden. Überkommene Denkmuster sind in der Regel schwer aufzulösen, Einstellungsänderungen und ein Kulturwandel brauchen Zeit. Mit seinen YES-Veranstaltungen für Führungskräfte nutzte Mercedes-Benz die in der Ausstellung EY ALTER mögliche Selbsterfahrung und regte zu Diskussionen und einem Umdenken an.

Das Etappenziel: Altersgerechtigkeit

Fazit des YES-Moderators Gerd Hens aus Rastatt: „Wenn Führungskräfte sagen: ‚Jetzt liegt es an mir, etwas spürbar in Sachen Demografie zu bewegen‘, dann haben wir unser erstes Etappenziel erreicht.“ Ideen für eine altersgerechte Führung mit einer guten Verzahnung der Generationen gibt es genug: Beidseitiges Lernen ermöglichen, Jungen und älteren Mitarbeitern gleichermaßen Chancen geben, sich zu beweisen, Wissenstransfer fördern – und natürlich selbst Vorbild sein und dranbleiben am Thema! So ergänzt auch YES-Moderatorin Ritika Kochar aus Bremen: „Dies war nur der Anfang – jetzt können die Führungskräfte die YES-Botschaft an ihre Mannschaften weitergeben.“