Pressemitteilung vom 14. August 2018

EY ALTER auf dem Wittenbergplatz: „Jung“ oder „Alt“ – wie fühlt sich Berlin?

Nach einer erfolgreichen Ausstellungseröffnung macht sich „EY ALTER – du kannst dich mal kennenlernen“ in den kommenden Monaten auf den Weg durch die Stadt und fragt die Berlinerinnen und Berliner: „Jung“ oder „Alt“? Wie fühlt ihr euch? Die interaktive Ausstellung im Gasometer auf dem EUREF-Campus in Schöneberg lädt dazu ein, das Alter neu zu entdecken.

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Berlin, 13.08.2018. Erster Stopp: Wittenbergplatz. Die Passanten staunten nicht schlecht, als ihnen dort am Nachmittag ein großes „Tor“ den Weg versperrte und sie aufforderte, sich für einen der beiden Durchgänge zu entscheiden: „Jung“ oder „Alt“ stand jeweils darüber. Elisabeth überlegt nicht lang und wählt „Jung“ – trotz ihrer 72 Jahre. „Man ist so jung wie man sich fühlt“, sagt die Schönebergerin. „Und ich habe noch etwas vor im Leben. Schließlich werde ich auch gebraucht. Meine drei Enkelkinder halten mich ganz schön auf Trab.“ In Bewegung bleiben will auch Serge aus Kreuzberg. Dass der 66-Jährige dennoch durch „Alt“ geht, begründet er schlicht mit seinem tatsächlichen Alter, schiebt aber direkt hinterher: „Ich habe kein Problem damit. Für mich hat das auch positive Seiten. Das Plus an Gelassenheit zum Beispiel ist ein echter Gewinn.“ Der 28-jährige Erik steht ebenfalls zu seinem Alter. „Ganz klar: Jung“, sagt er. Angst hat er nicht vor dem Älterwerden. Aber Respekt. „Schon krass, was viele Menschen im hohen Alter noch so wuppen. Auf der Arbeit ist’s halt auch gut, wenn man da von Älteren unterstützt wird – es darf nur nicht zu oberlehrerhaft rüberkommen.“ Was er sich selbst für das Alter wünscht? „Fit bleiben und nicht krank werden.“

Das Tor, durch das neben Elisabeth, Serge und Erik viele weitere Berlinerinnen und Berliner marschiert sind, ist ein Pendant zum Eingangsbereich der EY ALTER-Ausstellung im Gasometer Schöneberg. Auch dort müssen sich die Besucherinnen und Besucher zunächst für einen der beiden Eingänge entscheiden. Dabei ist nicht das tatsächliche Alter von Bedeutung, sondern das persönliche, das gefühlte Alter. Wer dann zum Beispiel die Pforte „Alt“ wählt, wird direkt mit einer Reihe typischer Vorurteile „bombardiert“. „Du glaubst doch, ,Browser’ ist ‚ne Dusche.“, heißt es dort etwa. Oder: „Deine beste Zeit hast du hinter dir.“ Doch auch die „Jungen“ müssen sich einiges anhören, beispielsweise: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Oder: „Hauptsache Spaß, was?“

Altersstereotype überwinden

„Das sind nur einige Beispiele“, verrät Heino Niederhausen, Initiator von EY ALTER. „Uns geht es auch mit der heutigen Aktion hier auf dem Wittenbergplatz darum, diese leider weitverbreiteten Vorurteile zu überwinden und den Menschen neue Denkanstöße zu bieten. Die Ausstellung selbst bietet dazu zahlreiche spannende Anregungen. Gleichzeitig möchten wir von den Berlinerinnen und Berlinern erfahren, wie alt oder jung sie sich fühlen – und das ganz losgelöst von ihrem tatsächlichen Alter.“ Die Aktion „Jung oder Alt – wie fühlt sich Berlin?“ wird in den kommenden Monaten in anderen Stadtteilen fortgesetzt. „Wann und wo wollen wir noch nicht verraten“, sagt Heino Niederhausen. „Schließlich wollen wir die Menschen unvorbereitet treffen und mit unserem Tor überraschen. Die Ergebnisse der Aktion werden künftig über die Social-Media-Kanäle von EY ALTER auf Youtube, Facebook und Instagram veröffentlicht. Vielleicht findet sich der eine oder die andere ja dort wieder.“

Neugierig geworden?

Noch bis zum 19. Januar 2019 können Besucherinnen und Besucher im Gasometer Berlin auf dem EUREF-Campus in Schöneberg an 20 Mitmachstationen ihre verschiedenen Potenziale erkunden. Das reicht von der Reaktionsfähigkeit bis zur Lebenserfahrung, von der Wahrnehmung bis zur geistigen Denkfähigkeit. Die interaktive Ausstellung EY ALTER ist Teil der Demografie-Initiative „YES – Young and Experienced together Successful“ von Mercedes-Benz. Mit YES entwickelt das Unternehmen Modelle zur Zusammenarbeit von jüngeren und erfahrenen Mitarbeitern innerhalb der Belegschaft und schafft einheitliche Demografie-Standards an allen Standorten. So ersetzt Mercedes-Benz Altersstereotype durch Talente und Potenziale.

Die Mitmachausstellung EY ALTER ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt, zentrales Objekt ist dabei ein Großmodell des menschlichen Kopfes, an dem Besucher einen wissenschaftlichen Faktencheck vornehmen können und lernen, dass so manche mit dem Alter verbundene Entwicklung durchaus positiv ist. Im Bereich „Dein Alter“ können Besucher den Alters-Check machen und ihr Erfahrungs-, ihr biologisches, soziales und gefühltes Alter ermitteln. Im Abschnitt „Dein Potenzial“ geht es um verborgene Talente und schlummernde Kompetenzen – das ganze Spektrum der individuellen Fähigkeiten, die ein Mensch erlangen und sein Leben lang weiterentwickeln kann. Der Part „Dein Team“ zeigt auf, weshalb Jung und Erfahren – vor allem im beruflichen Kontext – gemeinsam das stärkste Team bilden. Mit dem „Lernwerk“ gibt es eine Erweiterung um das Thema „neue Ideen zur Gestaltung der Arbeitswelt und Bildung“ im Zuge der zunehmend rasanten Digitalisierung, die auf eine alternde Gesellschaft trifft. Spezielle Firmen-und Lernprogramme für Schulen und Unternehmen werden in diesem Lernwerk durchgeführt, buchbar auf www.eyalter.com.

Die Ausstellungsmacher setzen auf das Prinzip der Beteiligung und Selbsterfahrung, um das Thema Chancen im demografischen Wandel so erlebbar zu machen. Mit einer Chipkarte können die persönlichen Ergebnisse an den Stationen gespeichert werden – am Ende erhalten alle Besucher eine Urkunde mit dem eigenen „EY SCORE“. Die Ausstellung ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch konzipiert. Mit der Jacobs University Bremen als Wissenschaftspartner fließen Erkenntnisse aus zehn Jahren interdisziplinärer Altersforschung in die Ausstellung mit ein. Schirmherr der Ausstellung in Berlin ist der Regierende Bürgermeister Michael Müller.

Weitere Informationen: www.eyalter.com

Pressekontakt:

Tim Wohlfarth

+49 30 27018864

presse@eyalter.com