Frau an Handkraft-Station in der EY ALTER-Ausstellung

Diversity-Konferenz 2018: Startschuss bei EY ALTER

Diversity, Vielfalt, steht mittlerweile in vielen Unternehmen und Organisationen ganz oben auf der Agenda. Im Rahmen der Diversity-Konferenz in Berlin, zu der die Charta der Vielfalt und der Tagesspiegel am 22. und 23. November einladen, können die Teilnehmenden sich austauschen und über neue Entwicklungen informieren. Los ging es mit einem Besuch von EY ALTER am Vorabend der Konferenz.

„Unser Ziel ist es, Perspektiven zu wechseln“, machte Dr. Dirk Jakobs, Leiter des Global Diversity Office von Daimler, gleich zu Beginn klar und verwies damit gleichzeitig auf das Daimler Diversity-Motto 2018: „Changing Perspectives“. Die Ansprache war auch als Einladung zu verstehen, die die Anwesenden gerne annahmen. So wurde mithilfe einiger Post-it-Aufkleber aus EY ALTER kurzerhand EY ALTE. Gelebte Vielfalt. Darüber hinaus gab es an dem Abend vielfältige Impulse, die zumindest eine der verschiedenen Dimensionen in den Fokus rückte, die im Kontext Diversity von Bedeutung sind: das Alter. Für Frank Weber vom EY ALTER-Team angesichts der Herausforderungen durch den Demografischen Wandel eines der Mega-Themen des 21. Jahrhunderts. Er bot mit seinem Vortrag einen Einblick in die Hintergründe zur Demografie-Initiative YES von Daimler und zur Ausstellung EY ALTER. Sein Fazit: „Wir müssen weg von der Defizit-Hypothese des Alterns. Fakt ist: Fast alles ist immer möglich – auch im höheren Alter.“

Beim anschließenden Ausstellungsbesuch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann selbst ausprobieren, wo ihre Potenziale liegen und was es mit biologischem, sozialem, gefühltem und Erfahrungsalter auf sich hat.  So zum Beispiel Nicole Knaack, Specialist Diversity bei der Schaeffler AG. Sie war dankbar für die zahlreichen Anregungen. „Ich nehme doch das eine oder andere mit, das dann sicher auch für die eigene Arbeit von Nutzen sein kann.“ Im Gespräch berichtete sie zudem von Ansätzen im eigenen Unternehmen. So hat die Schaeffler AG im Rahmen eines Pilotprojektes ein so genanntes Reverse Mentoring-Programm getestet. Die Idee: Während viele Unternehmen häufig ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Mentoren für Jüngere einsetzen, werden die Rollen nun getauscht. Die Älteren erhalten bei bestimmten Themen wie etwa Digitalisierung, dem Umgang mit Social Media oder neuen Formen des Recruitings, Unterstützung von den Jüngeren. Und das auch auf Vorstandsebene. „Das Angebot ist gut angekommen und soll weiter ausgebaut werden“, so Nicole Knaack. Für Dirk Jakobs steht fest: „In der unterschiedlichen Erfahrung der Menschen liegen große Chancen. Und damit sind auch aber nicht nur die der so genannten Senior Experts gemeint. Das gute Zusammenspiel von gemischten Teams zählt zu den zentralen Erfolgsfaktoren.“

Weitere Informationen zur Diversity-Konferenz 2018 gibt es hier.